Fünf-Burgen-Wanderung

Am Samstag 7. Mai 2016 fand die Wanderung mit großer Teilnehmerzahl statt.

Ziel war, die 5 Burgen oder Burgi um Niederstaufen zu erwandern und deren Standort kennen zu lernen

Fünf Burgen? In Niederstaufen? Wo sollen die sein? Das waren wohl die Fragen, die sich alle die stellten, die sich entschlossen mitzuwandern! Ein herrlicher Tag und viele wanderten mit. Wir starteten am Dorfplatz im Kirchdorf Niederstaufen. Über das "Kirchenwegle" strebten wir unserem ersten Ziel zu: die Adelburg oberhalb von Adelberg. Wer viel erwartet hatte, wurde ein wenig enttäuscht. Mehr als der Rest eines Burghügels mit Halsgraben mitten im Wald ist nicht mehr zu sehen. Und hätte der Kemptener Burgenverein nicht einen Gedenkstein aufgestellt, wäre der Ort vielleicht schon vergessen. Vergessen wie der zweite Zielpunkt, der Standort eines ehemals die Römerstraße sichernden Burgus in Umgangs. Nur noch eine schwache Geländeformation ist von diesem Bauwerk übrig geblieben. Weiter ging es über Haggenberg nach Immen, wo oberhalb der Immenmühle auch eine Gedenktafel an die einstmals bewehrte Burgstelle erinnert. An der Leiblach entlang über die Bundesstraßenbrücke führte uns der Weg nach Burgstall. Auch hier - ein Gedenkstein zeigt die Stelle - stand einstmals ein Burgus und auch auf dem Kreuzberg, der von Burgstall aus schon den Höhepunkt der Wanderung ins Auge fassen ließ. Nach knapp 17 km standen wir danach dem Niederstaufner Wahrzeichen. Auch hier findet sich kein Stein mehr auf dem anderen, aber der ein starke bearbeitete Drumling  weist ihn eindeutig als Burghügel aus. Hier hatten wohl Ministeriale der Grundherren vom Kloster Mehrerau die alten Steine aus römischer Zeit zum Bau einer kleinen Festung genutzt. Schriftliche Zeugnisse liegen aber leider bisher in keinem der fünf Fälle vor.

 

Fotogalerie: Die schönsten Urlaubsimpressionen

Die Niederstaufener Heimatpfleg(l)er präsentieren die Heimat Niederstaufen im Internet.

Kontakt: Wolfgang Sutter: wolfgang.b.sutter@gmail.com

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Wolfgang Sutter